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Quellenangabe:
http://www.berlin.de sowie
http://www.bmu.de/.
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| AVV | AVV - Abfallverzeichnis-Verordnung (Verordnung über das Europäische Abfallverzeichnis) Am 1. Februar 2007 wurden mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Vereinfachung der abfallrechtlchen Überwachung vom 15. Juli 2006 Änderungen in der Abfallverzeichnis-Verordnung, im Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz und anderen Verordnungen wirksam. Weitere Informationen: Neue abfallrechtliche Regelungen in Kraft seit 1. Februar 2007Das PDF-Dokument sowie die Textversion sind ein Service der juris GmbH (Juristisches Informationssystem für die Bundesrepublik Deutschland) Hinweise zur Anwendung der Abfallverzeichnis-Verordnung vom 10.12.2001 Die Hinweise sind im Bundesanzeiger am 09. August 2005 erschienen. PDF-Dokument, 355 kByteErläuterungen zur AVV (Abfallverzeichnis-Verordnung) PDF-Dokument, 13 kByte
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| Altöl | Altöle im Sinne § 1a Abs.1 Altölverordnung sind Öle, die als Abfall anfallen und die ganz oder teilweise aus Mineralöl, synthetischem oder biogenem Öl bestehen. |
| Altholz | Altholz ist Industrierestholz und Gebrauchtholz. Siehe dazu auch AltholzV § 2 Begriffsbestimmungen |
| Aarhus-Konvention | Die ECE Konvention formuliert den Anspruch auf Zugang der Bürger zu Umweltinformationen gegenüber den Behörden und regelt die Öffentlichkeitsbeteiligung bei einzelnen Vorhaben, Plänen, Programmen und Politiken sowie die Widerspruchsverfahren und Klagerechte in Umweltangelegenheiten. Weitere Informationen zum Stichwort Aarhus-Konvention |
| Abfallablagerungs- verordnung |
Abfallablagerungsverordnung - Verordnung über die umweltverträgliche Ablagerung von Siedlungsabfällen und über biologische Abfallbehandlungsanlagen (30. BImSchV) vom 20. Februar 2001. Die Verordnung über die umweltverträgliche Ablagerung von Siedlungsabfällen und über biologische Abfallbehandlungsanlagen trat am 1. März 2001 in Kraft. Seit dem 1. Juni 2005 ist die Deponierung von unbehandelten Abfällen aus Haushalten und Gewerbe (Siedlungsabfälle) verboten. Weitere Informationen zum Stichwort Abfallablagerungsverordnung |
| Abfallexporte | In den achtziger Jahren konnten gefährliche Abfälle (Sonderabfälle) illegal kostengünstig - und damit profitträchtig - in Entwicklungsländer verschoben werden, bis das Basler Übereinkommen über die Kontrolle der grenzüberschreitenden Verbringung gefährlicher Abfälle und ihrer Entsorgung 1992 in Kraft trat. Weitere Informationen zum Stichwort Abfallexporte. |
| Abfallverbringung | Export, Import und Transit von Abfällen, geregelt durch die EU-Abfallverbringungsverordnung und das Abfallverbringungsgesetz. Weitere Informationen zum Stichwort Abfallverbringung. |
| Abfallwirtschaft | Im Zentrum der Abfallwirtschaftspolitik in Deutschland steht die Produktverantwortung. Damit sollen bereits in der Produktionsphase von Gütern die Voraussetzungen für eine effektive und umweltverträgliche Abfallvermeidung und -verwertung geschaffen werden. Moderne Abfallpolitik bedeutet: Vermeiden, Verwerten, Beseitigen. Weitere Informationen zum Stichwort Abfallwirtschaft. |
| Abwasserabgabengesetz (AbwAG) | Gesetz über Abgaben für das Einleiten von Abwasser in Gewässer. Weitere Informationen zum Stichwort Abwasserabgabengesetz (AbwAG ). |
| Abwasserabgabengesetz (AbwAG) | Gesetz über Abgaben für das Einleiten von Abwasser in Gewässer. Weitere Informationen zum Stichwort Abwasserabgabengesetz (AbwAG ).
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| Abwasserverordnung | Verordnung über Anforderungen an das Einleiten von Abwasser in Gewässer Weitere Informationen zum Stichwort Abwasserverordnung.
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| Activities Implemented Jointly (AIJ) | Während der ersten Conference of the Parties (COP 1) der UNFCCC 1995 in Berlin wurde eine Pilotphase beschlossen, um erste Erfahrungen mit Projekten von Annex I-Ländern zur CO2-Reduktion in Nicht-Annex I-Ländern zu sammeln. Eine Anrechnung der Emissionsminderungen aus AIJ-Projekten ist nicht möglich. Die AIJ-Pilotphase wurde auf COP 8 in Neu Dehli verlängert, umunabhängig von der Nutzung der projektbezogenen Kyoto-Mechanismen Vertragsstaaten die Möglichkeit des Lernens zu geben. Weitere Informationen zum Stichwort Activities Implemented Jointly (AIJ).
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| Agenda 21 | Aktionsprogramm der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen (UNCED) in Rio de Janeiro (Juni 1992), das alle wesentlichen Politikbereiche einer umweltverträglichen, nachhaltigen Entwicklung anspricht. Weitere Informationen zum Stichwort Agenda 21.
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| Aktionsprogramm "Umwelt und Gesundheit" |
Die Fortführung des gemeinsamen Aktionsprogramms von BMG, BMELV und BMU (AGPU II) stellt Kinder als Zielgruppe in den Mittelpunkt seiner Maßnahmen. Insbesondere soll durch gezielte Aufklärung bereits im Kindesalter die Grundlage für eine selbständige und ausgewogene Einschätzung von Gesundheitsrisiken gelegt werden. Basis bildet der 1994 von der WHO vorgelegte Aktionsplan "Umwelt und Gesundheit für Europa (EHAPE)". Weitere Informationen zum Stichwort Aktionsprogramm "Umwelt und Gesundheit".
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| AKW | Abkürzung für Atomkraftwerk. Weitere Informationen zum Stichwort AKW.
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| Altfahrzeugentsorgung | Die umweltgerechte Entsorgung von Personenkraftwagen wird in Deutschland seit dem 1. Juli 2002 durch das Altfahrzeug-Gesetz geregelt. Altautos müssen künftig zurückgenommen werden. Weitere Informationen zum Stichwort Altfahrzeugentsorgung.
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| Altglas | Altglas ist der Oberbegriff für Glas, das außerhalb des Fabrikationsprozesses nach Verarbeitung oder Gebrauch erfassbar anfällt. Dazu gehört insbesondere Behälter- und Flachglas, aber in zunehmendem Maße auch Lampenglas. Anfang der 70er Jahre wurde mit der Altglassammlung begonnen. Seitdem hat sich der Anteil von Altglas bei der Glasherstellung kontinuierlich gesteigert und erreicht heute über 90 %. Behältnisse aus Keramik, Stein und Porzellan sollten nicht der Altglassammlung zugeführt werden, da sie zu Verunreinigungen im Schmelzprozess führen. Weitere Informationen zum Stichwort Altglas.
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| Altholzentsorgung | Die Altholzentsorgung wird geregelt durch die "Verordnung über Anforderungen an die Verwertung und Beseitigung von Altholz", sie legt mit dem Inkrafttreten am 1. März 2003 die Anforderungen an die Verwertung und an die Beseitigung von Altholz fest. Weitere Informationen zum Stichwort Altholzentsorgung.
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| Altlasten | Altlasten sind Altablagerungen und Altstandorte, die zu schädlichen Bodenveränderungen oder zu anderen Gefahren für den Einzelnen oder die Allgemeinheit führen. Die Umweltpolitik zielt daher darauf, Altlasten und altlastverdächtige Flächen zu erfassen, sie zu untersuchen und ggf. zu sanieren sowie Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Weitere Informationen zum Stichwort Altlasten.
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| Altpapier | Altpapier ist der Oberbegriff für Papier, Karton und Pappe, die außerhalb ihres Fabrikationsprozesses nach Verarbeitung oder Gebrauch erfassbar anfallen. Weitere Informationen zum Stichwort Altpapier.
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| Altölentsorgung | Die Sammlung und Entsorgung von Altölen wird durch die Altölverordnung geregelt. Altöle werden vorrangig zu Basisölen (Ausgangsprodukte für Schmierstoffe) aufbereitet (stofflich verwertet) bzw. energetisch verwertet (als Heizstoff verbrannt). Weitere Informationen zum Stichwort Altölentsorgung.
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| Artenschutzübereinkommen | Washingtoner Artenschutzübereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten frei lebender Tiere. CITES. Weitere Informationen zum Stichwort Artenschutzübereinkommen.
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| Atomausstieg | Der Atomausstieg wurde 2002 durch eine grundlegende Änderung des Atomgesetzes von 1959 rechtlich geregelt. Er umfasst insbesondere das Verbot des Neubaus von kommerziellen Atomkraftwerken und die Befristung der Regellaufzeit der bestehenden Atomkraftwerke sowie die Pflicht zu regelmäßigen Sicherheitsüberprüfungen. Weitere Informationen zum Stichwort Atomausstieg.
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| Atomgesetz (AtG) | Atomgesetz: Gesetz über die friedliche Verwendung der Kernenergie und den Schutz gegen ihre Gefahren von 1959, grundlegend geändert 2002 zur rechtlichen Regelung des Atomausstiegs. Nach der Kalkar-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahre 1978 obliegt dem Gesetzgeber die normative Grundsatzentscheidung für oder gegen die Nutzung der Kernenergie. Weitere Informationen zum Stichwort Atomgesetz (AtG).
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| Atomtransporte | Beförderung von Kernbrennstoffen oder sonstigen radioaktiven Stoffen auf öffentlichen oder der Öffentlichkeit zugänglichen Verkehrswegen. |
| AWZ | Als Ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) wird das Meeresgebiet von deutscher Nord- und Ostssee zwischen der 13. bis 200. Seemeile bezeichnet, das sich an das nationale Hoheitsgebiet anschließt. Das Bundesumweltministerium ist hier für die Ausweisung von Schutzgebieten zuständig. Weitere Informationen zum Stichwort AWZ.
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| Bahia Deklaration | Mit der "Bahia Deklaration" wurde im Jahr 2000 auf dem 3. IFCS Forum in Salvador da Bahía/Brasilien Empfehlungen zur Verbesserung der internationalen Chemikaliensicherheit beschlossen. Weitere Informationen zum Stichwort Bahia Deklaration.
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| Batterieverordnung | Die Batterieverordnung ist eine Verordnung über die Rücknahme und Entsorgung gebrauchter Batterien und Akkumulatoren (BattV) vom 27.03.1998. Die Batterieverordnung sieht vor, dass bestimmte schadstoffhaltige Batterien nicht in Verkehr gebracht werden dürfen. Außerdem müssen gebrauchte Batterien zurückgenommen und entsprechend den Vorschriften des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes ordnungsgemäß und schadlos verwertet sowie nicht verwertbare Batterien gemeinwohlverträglich beseitigt werden." Weitere Informationen zum Stichwort Batterieverordnung.
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| Basler Übereinkommen | Deutschland ist seit dem 20. Juli 1995 Vertragsstaat des am 5. Mai 1992 in Kraft getretenen "Basler Übereinkommen über die Kontrolle der grenzüberschreitenden Verbringung gefährlicher Abfälle und ihrer Entsorgung" vom 22. März 1989, dem mittlerweile rund 160 Staaten beigetreten sind. Weitere Informationen zum Stichwort Basler Übereinkommen.
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| Baubafälle | Abfälle, die bei Bauarbeiten jeglicher Art anfallen. Weitere Informationen zum Stichwort Bauabfälle.
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| Bauschutt | Mineralische Stoffe, auch mit einem Störstoffanteil von weniger als 5 Vol.-%. Nach der AVV-Verordnung sind darunter die Abfallarten Beton, Ziegel, Fliesen und Keramik und Baustoffe auf Gipsbasis zu verstehen. |
| Baustellenabfälle | Gemisch aus nichtmineralischen und mineralischen Stoffen. Nach der AVV-Verordnung sind diese Abfälle gemischte Bau- und Abbruchabfälle. Auf Grund der Zusammensetzung der Baustellenabfälle im Land Berlin wird von der Definition der TA Siedlungsabfall abgewichen. |
| Bau- und Abbruchholz | Bei Abbruch, Um- und Neubau anfallende Holzabfälle. Nach der AVV-Verordnung werden diese Abfälle mit Holz bezeichnet. |
| BEF | Kurzform für Baltic Environmental Forum; Forum aller Anrainerstaaten der Ostsee. Weitere Informationen zum Stichwort BEF.
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| Bergen Deklaration | Ergebnisse (Ministerdeklaration) der Fünften Internationalen Nordseeschutz-Konferenz (20./21.3.2002) in Bergen, Norwegen. Weitere Informationen zum Stichwort Bergen Deklaration.
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| Bergversatz | Einsatz bestimmter geeigneter mineralischer Abfälle unter Tage zu bergbautechnischen oder -sicherheitlichen Zwecken, insbesondere auch zur Sicherung stillgelegter Bergwerke. Mit Inkrafttreten der Versatzverordnung am 30.10.2002 gelten rechtsverbindliche Anforderungen an die schadlose und hochwertige Verwertung von Abfällen unter Tage. Weitere Informationen zum Stichwort Bergversatz.
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| Beschaffenheit von Fließgewässern (Flüsse) | Flüsse sind Fließgewässer, deren Beschaffenheit durch biologische, chemische und hydromorphologische Merkmale geprägt wird. Informationen durch Hydrographie, Gewässerstruktur, Biologische Beschaffenheit und Chemische Beschaffenheit. Weitere Informationen zum Stichwort Beschaffenheit von Fließgewässern (Flüsse).
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| BImSchV | Abkürzung der Verordnungen zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchV). Weitere Informationen zum Stichwort BImSchV.
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| Bioabfall | Getrennt gesammelte organische Abfälle tierischer oder pflanzlicher Herkunft zur Verwertung, die biologisch abgebaut werden können. Hierzu gehören z.B. Küchen- und Gartenabfälle, die in der Biotonne gesammelt werden. Bioabfälle können kompostiert oder vergoren als Dünger z.B. auf landwirtschaftliche Flächen ausgebracht werden. Weitere Informationen zum Stichwort Bioabfall.
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| Biogas | Biogas ist Teil der Biomasse und eignet sich zur Herstellung von Strom, Kraft-Wärme-Kopplung sowie als Treibstoff. Siehe auch Biomasse. Weitere Informationen zum Stichwort Biogas.
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| Biologische Sicherheit | Sicherheitsregelungen für Transport, grenzüberschreitende Verbringung, Handhabung und Verwendung gentechnisch veränderter Organismen. Es gibt ein Völkerrechtsabkommen im Rahmen des Übereinkommens über die biologische Sicherheit (Biosafety Protocol). Weitere Informationen zum Stichwort Biologische Sicherheit
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| Biologische Vielfalt | Das Übereinkommen über die biologische Vielfalt (Convention on Biological Diversity, siehe auch CBD) wurde 1992 auf der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro verabschiedet, trat 1993 in Kraft. Es kann als Beginn einer neuen weltweiten Politik zum Erhalt der biologischen Vielfalt der Erde betrachtet werden.
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| Biomasse | Biomasse ist gespeicherte Sonnenenergie; dazu gehören Holz, Gras, Pflanzenöle, Stroh und andere nachhaltig nutzbaren Energiepflanzen sowie tierische Produkte. Weitere Informationen zum Stichwort Biomasse.
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| Biomasse-Verordnung | Grundlage der Verordnung ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) aus dem Jahr 2000. Siehe auch EEG. Weitere Informationen zum Stichwort Biomasse-Verordnung.
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| Biozide | Unter den Begriff "Biozide" fallen alle Chemikalien zur Bekämpfung von Schadorganismen auf chemische/biologische Wege, z.B. Desinfektionsmittel, Holzschutzmittel und alle Schädlingsbekämpfungsmittel. Weitere Informationen zum Stichwort Biozide.
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| Blauer Engel | Der "Blaue Engel" ist ein Umweltzeichen, das die Umweltfreundlichkeit eines Produktes anzeigt. Weitere Informationen zum Stichwort Blauer Engel.
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| Bodenaushub | Bodenaushub ist nicht kontaminiertes, natürlich gewachsenes oder bereits verwendetes Erd- oder Felsmaterial. Nach der AVV-Verordnung umfaßt diese Abfallart Erde und Steine. |
| Bodenbelastungen | Zahlreiche Belastungen wirken auf den Boden ein, z.B. chemische Elemente (wie Immissionen, Agro- und andere Chemikalien) und physikalische Einwirkungen (Verdichtung, Versiegelung). Weitere Informationen zum Stichwort Bodenbelastungen.
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| Bodenschutz | Die Böden in unseren Regionen sind als Ergebnis jahrtausendelangen Zusammenwirkens physikalischer, chemischer und biologischer Faktoren entstanden. Ausgangsgestein und Niederschläge, Klima und Witterung, pflanzliche, tierische und mikrobielle Lebewesen auf und im Boden bestimmen die Zusammensetzung und Entwicklung des Bodens. Die Neubildung eines Zentimeters Boden dauert 200 bis 300 Jahre. Weitere Informationen zum Stichwort Bodenschutz.
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| Bodenschutzbericht | Der Bericht der Bundesregierung über die im Bodenschutz erzielten Fortschritte dient der Unterrichtung des Deutschen Bundestages und ist einmal in jeder Legislaturperiode vorzulegen. Weitere Informationen zum Stichwort Bodenschutzbericht.
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| BSE/TSE | Kurzform für Bovine Spongiforme Encephalopathie (schwammförmige Gehirnerkrankung bei Rindern) / Transmissible Spongiforme Encephalopathie (übertragbare schwammförmige Gehirnerkrankung). Es wird wissenschaftlich untersucht, ob die Aufnahme von BSE/TSE-Erregern aus dem Boden zu Erkrankungen bei Mensch oder Tier führen kann. Weitere Informationen zum Stichwort BSE/TSE.
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| Bundes - Immissionsschutzgesetz | Gesetz zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen und ähnliche Vorgänge (BImSchG). Weitere Informationen zum Stichwort Bundes - Immissionsschutzgesetz.
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| Bundesnaturschutzgesetz | Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege, Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG). Weitere Informationen zum Stichwort Bundesnaturschutzgesetz.
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| Bundesverkehrswegeplan | Am 2. Juli 2003 hat das Bundeskabinett den neuen Bundesverkehrswegeplan (BVWP) sowie die Ausbaugesetze für Fernstraßen und Schienenwege verabschiedet. Nach intensiven Verhandlungen zwischen den Ressorts liegt damit ein Masterplan für die deutsche Infrastruktur vor, mit dem zum ersten Mal eine richtige Weichenstellung hin zu einem nachhaltigen Verkehrswesen vorgenommen wird. Bei keinem Verkehrswegeplan zuvor wurden so intensiv ökologische Belange berücksichtigt. Den vollständigen BVWP gibt es hier. Weitere Informationen zum Stichwort Bundesverkehrswegeplan.
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| Bürokratie | "Herrschaft der Schreibtische" (frz. "bureau" = "Schreibstube/Schreibtisch" und altgriech. "kratein" = "herrschen"); Begriff geprägt durch Vincent de Gournay (1712-1759) und Max Weber (1864-1920). Kennzeichnend für die Verwaltungsform der B. sind ein hierarchisch gegliederter Stab von Berufsbeamten, die Trennung von Amt und Person und die Objektivität, Regelgebundenheit und Schriftlichkeit (=Nachprüfbarkeit) aller Verwaltungsvorgänge. Sie steht damit im Gegensatz zu früheren, stärker am Einzelfall oder an der Person orientierten Verwaltungsformen (Feudalsystem, Ehrenamt). Der Begriff "bürokratisch" ist heute meist negativ besetzt und wird als Ausdruck für "Bürgerferne" sowie eine umständliche, wenig flexible Anwendung der gesetzlichen Regeln durch die Verwaltung verstanden. Siehe auch Bürokratieabbau. Weitere Informationen zum Stichwort Bürokratie.
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| Bürokratieabbau | Die Dauer behördlicher Verfahren, Formalismus und mangelnde Flexibilität des Verwaltungsapparats werden zunehmend als "Standortnachteil" kritisiert. Vor diesem Hintergrund hat die Bundesregierung im Rahmen der seit 2003 bestehenden "Initiative Bürokratieabbau" zahlreiche Projekte zur Rechts- und Verwaltungsvereinfachung ( Rechts- und Verwaltungsvereinfachung, Deregulierung) durchgeführt. Ziel der Initiative ist es, die Bürgerinnen und Bürger sowie die Wirtschaft von überflüssigen bürokratischen Vorgaben zu entlasten. Für den Umweltbereich waren bereits in den 90er Jahren mit den sog. "Beschleunigungsgesetzen" umfangreiche Maßnahmen zur Vereinfachung und Beschleunigung umweltrechtlicher Zulassungsverfahren getroffen worden. Die "Initiative Bürokratieabbau" enthält weitere Maßnahmen, mit denen sinnvolle umweltrechtliche Vereinfachungen und Vollzugserleichterungen erzielt werden können, ohne dabei Abstriche von den bestehenden Schutzstandards vorzunehmen. Weitere Informationen zum Stichwort Bürokratieabbau.
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| Cardiff-Prozess | Der Europäische Rat in Cardiff (EU-Gipfel im Juni 1998) hat u.a. den Anstoß gegeben, dass für einzelne Sektoren wie Verkehr, Energie und Landwirtschaft Strategien entwickelt werden, um - entsprechend Artikel 6 des EG-Vertrages - die Belange des Umweltschutzes in diese Politikbereiche zu integrieren. Weitere Informationen zum Stichwort Cardiff-Prozess.
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| Cartagena Protokoll | Den Namen gab die kolumbianische Stadt Cartagena da Indias, in der 1999 eine Konferenz zur Verhandlung eines Protokolls über die biologische Sicherheit begann. Weitere Informationen zum Stichwort Cartagena Protokoll
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| CBD | Kurzform für Convention on Biodiversity (CBD), Konvention über die Biologische Vielfalt. Weitere Informationen zum Stichwort CBD.
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| CDM | Kurzform für Clean Development Mechanism (CDM). CDM-Projekte sind Klimaschutzprojekte in Ländern, die nicht im Annex I/Annex B aufgeführt sind, aber das Kyoto-Protokoll ratifiziert haben. Dies sind Schwellen- und Entwicklungsländer. Länder, die in Annex I/Annex B aufgeführt sind und das Kyoto-Protokoll ratifiziert haben, können in diesen Ländernprojektbezogene Emissionsreduktionen erwerben und zu sich transferieren. Siehe auch CDM-/JI-Projekte (Kurz-Check). Weitere Informationen zum Stichwort CDM.
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| CDM/JI-Projekte (Kurz-Check) | Zur Unterstützung von Projektentwicklern und Investoren stellt das BMU einen "Kurz-Check" für Projektideen im Klimaschutz zur Verfügung. Mit dem Kurz-Check können Projekte hinsichtlich ihrer Eignung frühzeitig durch die Entwickler selbst bewertet werden. Siehe auch CDM. Weitere Informationen zum Stichwort CDM/JI-Projekte (Kurz-Check).
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| Chemikalieninformationssystem | Das Chemikalieninformationssystem für verbraucherrelevante Stoffe (CIVS) stellt wichtige Informationen zu über 3.000 Chemikalien zur Verfügung. Eingerichtet wurde es durch das damalige Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV), jetzt Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). |
| CITES | Washingtoner Artenschutzübereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten frei lebender Tiere (CITES). Weitere Informationen zum Stichwort CITES.
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| Clearing-House-Mechanismus | Der "Clearing-House-Mechanism" (CHM) ist eine internetgestützte Informationsdrehscheibe zur biologischen Vielfalt, die die Informationsvermittlung erleichtert und die wissenschaftliche und technologische Zusammenarbeit fördert. Weitere Informationen zum Stichwort Clearing-House-Mechanismus.
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| COMMPS-Verfahren | Das COMMPS-Verfahren (Combined Monitoring-based and Modelling-based Priority Setting) bildet die Grundlage zur Ermittlung der prioritären Stoffe nach Artikel 16 der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL). Entscheidend für die Ermittlung und das Ranking der prioritären Stoffe sind deren Risiken für das aquatische Ökosystem und für den Menschen. Die Gefährlichkeit der einzelnen Verbindungen und deren Wirkung in den Ökosystemen spielen für die Aufnahme in die Liste eine bedeutende Rolle. Dabei werden besonders die Kriterien Toxizität, Persistenz und Bioakkumulierbarkeit bewertet. Weitere Informationen zum Stichwort COMMPS-Verfahren.
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| CSD | Kurzform für Commission on Sustainable Development (CSD), Kommission der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung. Weitere Informationen zum Stichwort CSD.
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| Daten zur Umwelt | Der Bericht "Daten zur Umwelt" informiert umfassend und bundesweit über den aktuellen Zustand der Umwelt, die Gefährdung der Umweltqualität im nationalen und globalen Kontext sowie ihre Ursachen. Weitere Informationen zum Stichwort Daten zur Umwelt.
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| Demonstrationsvorhaben | Im Rahmen von Pilotprojekten werden Demonstrationsvorhaben in großtechnischem Maßstab gefördert, die erstmalig aufzeigen, in welcher Weise fortschrittliche Verfahren zur Vermeidung oder Verminderung von Umweltbelastungen verwirklicht werden können. Weitere Informationen zum Stichwort Demonstrationsvorhaben
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| Deponie | Abfallentsorgungsanlage zur dauerhaften, geordneten und kontrollierten Ablagerung von Abfällen. Mit dem Inkrafttreten der Deponieverordnung am 01.08.2002 und der Deponieverwertungsverordnung am 01.09.2005 gelten neue Anforderungen an Mülldeponien zur umweltverträglichen Abfallentsorgung. Seit dem 1.6.2005 dürfen keine unbehandelten Siedlungsabfälle mehr abgelagert werden. Weitere Informationen zum Stichwort Deponie.
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| Deregulierung | Die Rücknahme / Aufhebung von (staatlichen) Regeln. Deregulierung umfasst grundsätzlich alle Maßnahmen zum Abbau von Vorschriften. Ziel der D. ist es, den staatlichen Einfluss auf die Lebensgestaltung der Bürgerinnen und Bürger sowie insbesondere auf die Wirtschaft zu verringern. Beispiele sind: Privatisierung öffentlicher Aufgaben, Abschaffung wettbewerblicher Ausnahmeregeln, Beseitigung „bürokratischer Hemmnisse“ ( Bürokratieabbau), Beschränkung staatlicher Normgebung auf die Schaffung von Rahmenbedingungen für die Wirtschaftstätigkeit. Deregulierungsmaßnahmen im Umweltbereich dürfen nicht dazu führen, dass anspruchsvolle Schutzstandards aufgegeben oder in ihrer Wirksamkeit eingeschränkt werden. Weitere Informationen zum Stichwort Deregulierung.
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| Dosenpfand | Folgt aus der Verpackungsverordnung. Seit dem 1. Januar 2003 wird auf Mineralwasser, Bier sowie kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke, wie Cola und Limonade, in Einweg-Verpackungen aus Glas, Blech und Plastik ein Pfand in Höhe von 25 Cent erhoben, das nach Rückgabe der leeren Verpackung erstattet wird. Mit der Dritten Verordnung zur Änderung der Verpackungsverordnung vom 24.05.2005 wurden die Bestimmungen über die Pfandpflicht von Einweg-Getränkeverpackungen vereinfacht. Danach wird die Pfandpflicht ab 1. Mai 2006 auf kohlensäurefreie Erfrischungsgetränke und alkoholhaltige Mischgetränke (insbesondere sogenannte Alkopops) ausgedehnt. Pfandfrei bleiben Frucht- und Gemüsesäfte, Milch, Wein und Spirituosen sowie ökologisch vorteilhafte Einweggetränkeverpackungen (Kartonverpackungen, Polyethylen-Schlauchbeutel und Folien-Standbodenbeutel). Weitere Informationen zum Stichwort Dosenpfand.
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| Dreckiges Dutzend | Siehe POPs-Konvention.
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E |
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| EAP | Kurzform für Environmental Action Programme. Siehe auch 6. Umwelt-Aktionsprogramm.
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| ECE | Econamic Comission for Europe (ECE), Regionale Wirtschaftskommission für die Vereinten Nationen für Europa Weitere Informationen zum Stichwort ECE.
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| EEA - Europäische Umweltagentur | Die Europäische Umweltagentur, die 1994 ihre Arbeit aufnahm und ihren Sitz in Kopenhagen hat, ist für das rechtzeitige Zusammentragen, Aufbereiten und Bereitstellen von sachdienlichen und zuverlässigen themenspezifischen Informationen über den Zustand und die Entwicklung der Umwelt auf europäischer Ebene zuständig. Laut Gründungsverordnung steht die Agentur auch Nichtmitgliedstaaten der EU offen, die auf dem Gebiet des Umweltschutzes ähnliche Ziele verfolgen wie die Gemeinschaft. Weitere Informationen zum Stichwort EEA - Europäische Umweltagentur
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| EEG | Erneuerbare-Energien-Gesetz bildet ein Instrument für den Vorrang von Strom aus allen erneuerbaren Energieträgern wie Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Geothermie, Klär-, Gruben- und Deponiegas. Siehe auch Erfahrungsbericht zum EEG und Biomasse-Verordnung. Weitere Informationen zum Stichwort EEG.
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| EG-Biozid-Richtlinie | Die EG-Biozid-Richtlinie schreibt ein Zulassungsverfahren für Biozid-Produkte vor. Seit dem 14. Mai 1998 ist die Richtlinie in Kraft. Sie wurde durch das Biozidgesetz vom 20. Juni 2002, die Biozid-Verordnung vom 4. Juli 2002 und die Zweite Verordnung zur Änderung der Chemikalien-Kostenverordnung vom 1. Juli 2002 vollständig in deutsches Recht umgesetzt. |
| EG-Richtlinie über Umgebungslärm | Mit dieser neuen Richtlinie wird EU-weit ein gemeinsames Konzept zur Bekämpfung der Auswirkungen der Belastung durch Umgebungslärm eingeführt. Weitere Informationen zum Stichwort EG-Richtlinie über Umgebungslärm.
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| Elektromagnetische Felder | Sie sind eine Folge von elektrischer Spannung, die bei Netzanschluss in Leitungen, Installationen, und Geräten anliegt. Elektromagnetische Felder treten auch beim Mobilfunk auf. Weitere Informationen zum Stichwort Elektromagnetische Felder.
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| Elektro- und Elektronikaltgeräte | Elektro- und Elektronikgeräte sind in der heutigen Gesellschaft als Begleiter des täglichen Lebens in Haushalten und Büros nicht mehr wegzudenken. Entsprechend groß ist mit ca. 1,8 bis 2 Millionen Tonnen jährlich allein in Deutschland die Menge der ausgesonderten Altgeräte verschiedenster Kategorien. Neben wertvollen Rohstoffen, wie z.B. Stahlblech und Kupfer, enthalten die Geräte z. T. umweltschädliche Bestandteile. Zu verhindern gilt, dass durch die gängige Entsorgung dieser Geräte über den Hausmüll die Umwelt belastet wird. Die Altgeräte sollen vielmehr recycelt werden, um primäre Rohstoffe einzusparen. Verbraucherinnen und Verbraucher können ab 24. März 2006 ihre alten Elektro- und Elektronikgeräte kostenlos bei den kommunalen Sammelstellen abgeben. Von diesem Zeitpunkt an müssen die Hersteller die dort gesammelten Geräte zurücknehmen und entsorgen. Das sieht das Elektro- und Elektronikgerätegesetz vor, das am 25. März 2005 in Kraft getreten ist. Deutschland ist einer der ersten Mitgliedstaaten der EU, der die beiden EU-Richtlinien über die Entsorgung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten und die Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Neugeräten umsetzt. Verbraucherinnen und Verbraucher können die bewährten kommunalen Sammelstrukturen, z.B. Wertstoffhöfe, nutzen. Die Hersteller müssen die Altgeräte dort abholen und wiederverwenden oder entsorgen lassen. Eine weitere Neuerung: Ab Juli 2006 dürfen bestimmte Schwermetalle und bromierte Flammschutzmittel in neuen Geräten nicht mehr verwendet werden. Weitere Informationen zum Stichwort Elektro- und Elektronikaltgeräte.
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| EMAS | Eco-Management and Audit Scheme (EMAS), System für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung. Umgangssprachlich wird hierfür der Begriff " Öko-Audit" verwendet. Weitere Informationen zum Stichwort EMAS.
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| Emissionshandel | Einer der drei flexiblen Mechanismen, die im Kyoto-Protokoll vorgesehen sind. Emissionshandel ist zwischen den Ländern erlaubt, die sich zu Emissionsminderungen verpflichtet (Annex I-Länder) und das Protokoll ratifiziert haben. Siehe auch Kyoto-Protokoll. Weitere Informationen zum Stichwort Emissionshandel.
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| Endlagerung | Wartungsfreie, zeitlich unbefristete und sichere Beseitigung von radioaktiven Abfällen ohne Absicht der Rückholung. Weitere Informationen zum Stichwort Endlagerung.
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| EnergieeinsparVO | Die Energieeinsparverordnung vereint die Wärmeschutzverordnung mit der Heizungsanlagen-Verordnung zu einer einheitlichen Verordnung. Durch diese Zusammenfassung werden bauphysikalische und anlagentechnische Aspekte untereinem Dach vereint. Darüber hinaus wird erstmals der gesamte Primärenergieverbrauch (d.h. auch die Warmwasseraufbereitung und die Lüftung etc.) zu Grunde gelegt. Inkrafttreten: 1.2.2002. Weitere Informationen zum Stichwort EnergieeinsparVO.
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| Energiespartipps | Die wichtigsten Spartipps des Bundesumweltministeriums zum Thema Heizen, Strom- und Spritverbrauch. Weitere Informationen zum Stichwort Energiespartipps.
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| Erdgasfahrzeuge | Derzeit gibt es weltweit fast 1,5 Millionen erdgasbetriebene Kraftfahrzeuge. Die größten Anteile stellen dabei Argentinien, Italien, USA und Brasilien. Die meisten Erdgas-Pkw werden derzeit bivalent betrieben, d.h. das Fahrzeug kann wahlweise mit Erdgas oder - nach Umschalten am Armaturenbrett - auch mit Benzin betrieben werden. Weitere Informationen zum Stichwort Erdgasfahrzeuge.
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| Erdwärme | Siehe Geothermie.
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| Erfahrungsbericht zum EEG | Der Bericht bestätigt den Erfolg des EEG. Das Bundeskabinett hat am 10. Juli 2002 den ersten Erfahrungsbericht zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vorgelegt (BT-Drs. 14/9807). Siehe auch EEG. Weitere Informationen zum Stichwort Erfahrungsbericht zum EEG.
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| Erneuerbare Energien | Erneuerbare Energien, auch regenerative Energien genannt, sind Energiequellen, die nach den Zeitmaßstäben des Menschen unendlich lange zur Verfügung stellen. Die drei orginären Quellen sind: Solarstrahlung, Erdwärme (Geothermie), Gezeitenkraft. Weitere Informationen zum Stichwort Erneuerbare Energien.
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| Espoo-Konvention | Die ECE-Konvention verpflichtet zur Durchführung grenzüberschreitender Umweltverträglichkeitsprüfungen bei Vorhaben mit erheblichen grenzüberschreitenden Umweltauswirkungen. Siehe auch ECE. Weitere Informationen zum Stichwort Espoo-Konvention.
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| EU-Erweiterung | Die Erweiterung der Europäischen Union um die Beitrittsländer in Ost- und Südeuropa sowie die Türkei ist nach dem Ende der Teilung des europäischen Kontinentes eine Aufgabe von historischer Bedeutung für Deutschland und Europa. Weitere Informationen zum Stichwort EU-Erweiterung.
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| EU-Kraftstoffrichtlinie | Richtlinie über die Qualität von Otto- und Dieselkraftstoffen und über Maßnahmen gegen die Verunreinigung der Luft durch Emissionen von Kraftfahrzeugen, mit der die EU eine führende Rolle im Umweltschutz im Straßenverkehr einnimmt. |
| EU-LIFE | In einer Rechtsverordnung der EU-LIFE sind die Bedingungen für die Vergabe von Fördermitteln aus den LIFE-Programmen in verschiedenen Sprachen (darunter deutsch) wiedergegeben. Weitere Informationen zum Stichwort EU-LIFE.
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| EU-Nachhaltigkeitsstrategie | Der Europäische Rat in Göteborg (EU-Gipfel im Juni 2001) hat eine Europäische Nachhaltigkeitsstrategie beschlossen. Diese Strategie ist jährlich auf den Frühjahrstagungen des Europäischen Rates zu überprüfen. Weitere Informationen zum Stichwort EU-Nachhaltigkeitsstrategie.
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| EU-Ratstagung (Umwelt) | Geleitet vom Ratspräsidenten werden auf den regelmäßigen EU-Umweltratstagungen Verhandlungen zu umweltpolitischen Themen geführt. So wird z.B. über Richtlinienvorschläge beraten und entschieden. Weitere Informationen zum Stichwort EU-Ratstagung (Umwelt).
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