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Glossar der Abfallwirtschaft

Quellenangabe:  http://www.berlin.de sowie  http://www.bmu.de/.





S

Schwefelarmes Heizöl Auf Initiative des Bundesumweltministeriums hat sich der DIN-Fachausschuss Mineralöl- und Brennstoffnormung auf eine Heizölqualität mit einem Schwefelanteil von 50 ppm (parts per million) geeinigt, die künftig auf dem Markt angeboten werden soll.
 Weitere Informationen zum Stichwort Schwefelarmes Heizöl.
Seen Seen sind stehende Gewässer. Sie unterscheiden sich nach natürlicher oder künstlicher Entstehung. Die Seen sind in Deutschland sehr ungleich verteilt und weisen geomorphologisch und hydrologisch große Unterschiede auf.
 Weitere Informationen zum Stichwort Seen.
Selbstverpflichtungen Unter "Selbstverpflichtungen" (SV) werden einseitig abgegebene Erklärungen von Unternehmen oder Wirtschaftsverbänden verstanden, bestimmte Umweltanstrengungen vorzunehmen.
 Weitere Informationen zum Stichwort Selbstverpflichtungen.
SFK Störfall-Kommission (SFK). Aufgabe der 1992 eingerichteten Kommission ist es, der Bundesregierung durch entsprechende Gutachten Möglichkeiten zur Verbesserung der Anlagensicherheit aufzuzeigen.
 Weitere Informationen zum Stichwort SFK.
Siedlungsabfälle Als Siedlungsabfall bezeichnet man den Müll der privaten Haushalte und sogen. gewerbliche Siedlungsabfälle. Darunter versteht man hausmüllähnliche Abfälle aus gewerblichen und öffentlichen Büros, aus Praxen, Verwaltungsgebäuden, Schulen, Kindergärten. Ferner gehören zu den Siedlungsabfällen auch Sperrmüll, Marktabfälle, Straßenkehricht, Fäkalien und Klärschlämme.
 Weitere Informationen zum Stichwort Siedlungsabfälle.
Solarstrom Solarstrom nennt man den Strom, der mit Hilfe von Solarzellen erzeugt wird. In der Sonne wird bei der Umwandlung von Wasserstoff in Helium Strahlungsenergie frei, die als Licht und Wärme zur Verfügung steht.
 Weitere Informationen zum Stichwort Solarstrom.
Solarthermische Kraftwerke Kraftwerke, bei denen die Solarstrahlung in Wärme umgewandelt, auf einen Wärmeträger (z.B. Öl, Luft) übertragen und schließlich in Kraftmaschinen (z.B. Dampfturbine, Gasturbine) in elektrische Energie umgesetzt wird.
Sonderabfall Der Begriff Sonderabfall steht als Synonym für gefährliche Abfälle. Gefährlich sind Abfälle entsprechend § 3 Abs. 8 KrW-/AbfG aus gewerblichen oder sonstigen wirtschaftlichen Unternehmen oder öffentlichen Einrichtungen, die nach Art, Beschaffenheit oder Menge in besonderem Maße gesundheits-, luft- oder wassergefährdend, explosibel oder brennbar sind oder Erreger übertragbarer Krankheiten enthalten oder hervorbringen können (§ 41 Abs. 1 und Abs. 3 Nr. 1 KrW-/AbfG). An die Entsorgung und Überwachung derartiger Abfälle sind nach Maßgabe des KrW-/AbfG besondere Anforderungen zu stellen.
Sport Natursport und Naturschutz: Neue Entwicklungen, Natursport-Informationssystem und Freiwillige Vereinbarungen.
 Weitere Informationen zum Stichwort Sport.
Sperrmüll Beim Sperrmüll handelt es sich um feste Abfälle, die wegen ihrer Sperrigkeit nicht in die im Entsorgungsgebiet vorgeschriebenen Behälter passen und getrennt vom Hausmüll gesammelt und transportiert werden - gehört zu den Siedlungsabfällen.
SRU Rat von Sachverständigen für Umweltfragen (SRU). Unabhängiges Beratungsgremium.
 Weitere Informationen zum Stichwort SRU.
Strahlenschutz Unter Strahlenschutz versteht man Maßnahmen zum Schutz des Menschen und seiner Umwelt vor schädlichen Wirkungen ionisierender Strahlung (z.B. Röntgen-, Alpha-, Beta-, Gammastrahlung). Einzelheiten werden durch das Atomgesetz, das Strahlenschutzvorsorgegesetz sowie die Strahlenschutzverordnung und die Röntgenverordnung geregelt.
Weitere Informationen zum Stichwort Strahlenschutz.
Strahlenschutzverordnung Mit der neuen Strahlenschutzverordnung wird der Schutz von Mensch und Umwelt vor radioaktiver Strahlung auf eine neue Grundlage gestellt.
 Weitere Informationen zum Stichwort Strahlenschutzverordnung.
Strategische Umweltprüfung Die Strategische Umweltprüfung (SUP) ergänzt die seit Anfang der 90er Jahre in Deutschland bestehende Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). Während die UVP erst bei der Zulassung umwelterheblicher Vorhaben zum Zuge kommt, setzt die SUP bereits auf der Planungsebene an; denn wichtige umweltbedeutsame Weichenstellungen werden oft bereits im Rahmen vorgelagerter Pläne und Programme getroffen. Zentrales Element der Strategischen Umweltprüfung ist der zu erstellende Umweltbericht, in dem die zu erwartenden Umweltauswirkungen des Plans oder Programms und vernünftige Planungsalternativen beschrieben und bewertet werden. Umweltbehörden und die Öffentlichkeit sind an der Planung zu beteiligen. Eine Strategische Umweltprüfung ist künftig bei wichtigen umweltbedeutsamen Planungsverfahren, zum Beispiel Bundesverkehrswegeplanung, bestimmte wasserwirtschaftliche Pläne und Programme, die Raumordnungsplanung, Bauleitpläne, Landschaftsplanungen durchzuführen.
 Weitere Informationen zum Stichwort Strategische Umweltprüfung.
Straßenkehricht Bei Straßenkehricht handelt es sich um Abfälle aus der Straßenreinigung wie z.B. Straßen- und Reifenabrieb, Laub sowie Streumittel des Winterdienstes - gehört zu den Siedlungsabfällen.
Straßenaufbruch Mineralische Stoffe, die hydraulisch mit Bitumen oder Teer gebunden oder ungebunden sind. Die EAK-Verordnung führt dazu Beton und Asphalt, teerhaltig bzw. teerfrei, auf.

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T

TA Luft Von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft.
 Weitere Informationen zum Stichwort TA Luft.
TAA Kurzform für "Technischer Ausschuss für Anlagensicherheit". Er berät die Bundesregierung oder das zuständige Bundesministerium in sicherheitstechnischen Fragen, die die Verhinderung von Störfällen und die Begrenzung ihrer Auswirkungen betreffen.
 Weitere Informationen zum Stichwort TAA.
TBT Mit der Abkürzung TBT (engl. Tributyltin = Tributylzinn) bezeichnet man eine Verbindung aus der Gruppe der Organzinnverbindungen, die vornehmlich als biozider Wirkstoff in Antifoulingfarben für Schiffsanstriche eingesetzt wird und bereits in Konzentrationen im Bereich eines Milliardstel Gramms pro Liter Wasser aufgrund der hormonartigen Wirkung zu Missbildungen bei Meeresschnecken führen.
Teeröl Teeröl (Kreosot), das durch Destillation von Kohlenteer gewonnen wird, findet hauptsächlich zum Schutz von Hölzern im Außenbereich Verwendung. Imprägniert werden hiermit z.B. Eisenbahnschwellen.
Temelín Atomkraftwerk im südböhmischen Temelín, Tschechische Republik. Die Existenz des AKW ist aus sicherheitstechnischer und ökonomischer Sicht fragwürdig und wird durch eine grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) begleitet. Siehe auch  UVP-Richtlinie.
Tiermehlentsorgung Behandlungsverfahren zur umweltfreundlichen Entsorgung des Tiermehls sind in einem Leitfaden beschrieben: "Technische Anforderungen und allgemeine Empfehlungen für die Entsorgung von Tiermehl und Tierfett in Verbrennungsanlagen".
 Weitere Informationen zum Stichwort Tiermehlentsorgung.
Tourismus Der Tourismus gehört nach wie vor zu den besonders dynamischen Wachstumsbranchen, so dass das Umweltbewusstsein im Tourismus verstärkt werden soll.
Weitere Informationen zum Stichwort Tourismus.
Transportgenehmigungen Transportgenehmigungen, in Bezug auf Atomtransporte, werden vom Bundesamt für Strahlenschutz erteilt, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen - unter anderem - die nach dem Stand von Wissenschaft und Technik erforderliche Vorsorge gegen Schäden getroffen ist.
 Weitere Informationen zum Stichwort Transportgenehmigungen.
Treibhauseffekt Der Treibhauseffekt wird größtenteils verursacht durch den Ausstoß von Treibhausgasen (THG) hervorgerufen durch menschliche Aktivitäten. Diese in der Atmosphäre angesammelten THG verhindern die Wärmerückstrahlung von der Erdoberfläche ins All. Das ist zunächst ein natürlicher Prozess. Durch die industrialisierte Welt erhöht sich aber der Anteil der Spurengase, so dass es zu einer überdurchschnittlichen Erwärmung kommt.
Als relevante Treibhausgase sind im Kyoto-Protokoll festgelegt worden: Kohlendioxid (CO2),Methan (CH4), Distickstoffoxid (N2O), teilhalogenierte Fluorkohlenwasserstoffe (F-KKW/HFC, perflourierte Kohlenwasserstoffe(FKW/PCF) und Schwefelhexaflourid (SF6).
Weitere Informationen zum Stichwort Treibhauseffekt.
Treibhausgase Siehe  Treibhauseffekt.
Trinkwasser Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel und dient auch dem sonstigen Hausgebrauch. 99 % der deutschen Bevölkerung beziehen es von der öffentlichen Wasserversorgung, die die hohen Qualitätsanforderungen der Trinkwasserverordnung erfüllt. In Deutschland entfallen rd. 4 % der gesamten Wassernutzung auf die Versorgung mit Trinkwasser. Durchschnittlich verbraucht jeder Bundesbürger 130 Liter pro Tag. Der Wasserverbrauch liegt damit im europäischen Vergleich auf niedrigem Niveau.
 Weitere Informationen zum Stichwort Trinkwasser.
TUT Tausend Umwelttaxis für Berlin (TUT). Mit diesem Projekt, das seit dem Jahr 2000 läuft, sollen die Anschaffung und der Betrieb erdgasbetriebener Taxis und Fahrschulfahrzeuge sowie der Ausbau des Tankstellennetzes mit insgesamt ca. 11,5 Millionen € gefördert werden.
 Weitere Informationen zum Stichwort TUT.
Twinningprogramm Spezialprogramm unter dem EU-Programm PHARE. Strategie der Europäischen Kommission zur Begleitung des Beitrittsprozesses mit dem Ziel des Aufbaus effektiver Verwaltungsstrukturen und der vollständigen Übernahme der europäischen Umweltstandards. Kernelement bilden die sogenannten "Beitrittspartnerschaften" (Twinnings).
 Weitere Informationen zum Stichwort Twinningprogramm.

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U

UFOPLAN Der sich aus den Ressortaufgaben des Bundesumweltministeriums ergebende Forschungsbedarf wird jährlich in einem Umweltforschungsplan (UFOPLAN) festgelegt.
Weitere Informationen zum Stichwort UFOPLAN.
UIG Umweltinformationsgesetz (UIG).
Weitere Informationen zum Stichwort UIG.
UI-Richtlinie Richtlinie des Rates vom 7. Juni 1990 über den freien Zugang zu Informationen über die Umwelt (90/313/EWG).
 Weitere Informationen zum Stichwort UI-Richtlinie.
Umwelt-Förderprogramme Mit der Förderdatenbank des Bundeswirtschaftsministeriums wird ein vollständiger und aktueller Überblick über die Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union - einschließlich der Förderprogramme im Bereich Umweltschutz - gegeben.
Weitere Informationen zum Stichwort Umwelt-Förderprogramme (Externe Internetseite).
Umweltauditgesetz (UAG) Das neue Umweltauditgesetz (UAG) bietet Unternehmen zusätzliche Anreize, sich am Öko-Audit zu beteiligen und sichert gleichzeitig die hohe Qualität dieses Instruments.
 Weitere Informationen zum Stichwort Umweltauditgesetz.
Umweltdatenkatalog (UDK) Der Umweltdatenkatalog (UDK) ist ein Informationssystem zum Nachweis von Umweltinformationen der öffentlichen Verwaltungen. Der UDK gibt also Auskunft darüber, "wer" "wo" über "welche" Umweltinformationen verfügt (Metadaten-Informationssystem). Teilweise ist auch ein Direktzugriff zu den Originaldaten möglich.
 Weitere Informationen zum Stichwort Umweltdatenkatalog.
Umweltforschung Der Forschungsbedarf im Bereich Umweltschutz, der sich nicht aus den Ressortaufgaben des Bundesumweltministeriums ergibt, wird neben umweltbezogenen Forschungsvorhaben anderer Bundesministerien vor allem durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Darüber hinaus gibt es ein Forschungs- und Entwicklungsdienst der Europäischen Union (www.cordis.lu/de/home.html).
 Weitere Informationen zum Stichwort Umweltforschung.
Umweltgesetzbuch (UGB) Die Bundesregierung hat sich die Harmonisierung und Fortentwicklung des Umweltrechts in einem einheitlichen Umweltgesetzbuch zum Ziel gesetzt.
Umweltinformationssystem Portal U wird gemeinsam vom Bund und den Ländern betrieben und von der Koordinierungsstelle im Niedersächsischen Umweltministerium betreut. Portal U ist das Ergebnis einer langjährigen und erfolgreichen Kooperation zwischen den Umweltverwaltungen der Länder und des Bundes. Bisher boten das Umweltinformationsnetz Deutschland gein® und der Umweltdatenkatalog UDK einen zentralen Zugang zu Umweltthemen. Diese Informationssysteme waren zum Teil bereits seit Mitte der 1990er-Jahre im Einsatz. Für PortalU wurde nun eine völlig neue Software entwickelt und mit modernster Suchmaschinen-Technologie ausgestattet.
 Weitere Informationen zum Stichwort Umweltinformationssystem.
Umweltverträglichkeitsprüfung Die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ist ein wichtiges Instrument des Umweltschutzes in Zulassungsverfahren von Industrieanlagen und Infrastrukturmaßnahmen, mit demfrühzeitig die möglichen Folgen eines Projektes für die Umwelt erkannt werden können. Dazu müssen die Auswirkungen des Projektes unter anderem auf Menschen, Tiere, Pflanzen,Boden, Wasser, Luft, Klima, Landschaft sowie Kulturgüter ermittelt und in einem Umweltbericht beschrieben werden.
 Weitere Informationen zum Stichwort Umweltverträglichkeitsprüfung.
UNCED (Rio 92) Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen (United Nations Conference on Environment and Development - UNCED) in Rio de Janeiro im Juni 1992.
 Weitere Informationen zum Stichwort UNCED (Rio 92).
UNEP United Nations Environment Programme (UNEP). Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen, gegründet 1972, regt weltweit Projekte zur Nachhaltigen Entwicklung an.
Weitere Informationen zum Stichwort UNEP. (Externe mehrsprachige Internetseite).
UNFCCC United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC). Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen aus dem Jahre 1992, der inzwischen über 180 Staaten beigetreten sind.
Weitere Informationen zum Stichwort UNFCCC. (Externe englischsprachige Internetseite).
Untergesetzliches Regelwerk Das Untergesetzliche Regelwerk trat ergänzend zum Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz zeitgleich am 7. Oktober 1996 in Kraft und wurde zwischenzeitlich teilweise fortgeschrieben. Das Regelwerk besteht aus sechs Rechtsverordnungen und einer Richtlinie, um das neue Recht auf eine moderne Verfahrensgrundlage zu stellen, die der Reichweite seiner Pflichten und der Eigenverantwortung der Abfallerzeuger Rechnung trägt.
 Weitere Informationen zum Stichwort Untergesetzliches Regelwerk.
Uranerzbergbau Unmittelbar nach Kriegsende wurde in Sachsen und Ostthüringen unter sowjetischer Regie durch das Unternehmen Wismut mit der Gewinnung von Uran begonnen. Der vor allem in den Anfangsjahren ohne Rücksicht auf Mensch und Umwelt vorangetriebene Uranerzbergbau hat zu massiven Umweltschäden geführt.
UV-Index Der UV-Index beschreibt den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung. Der Bevölkerung wird dadurch die Möglichkeit gegeben, sich über die Gefahren der solaren UV-Strahlung aktuell beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) zu informieren.
Weitere Informationen zum Stichwort UV-Index (Externe Internetseite).
UVPG Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG).
 Weitere Informationen zum Stichwort UVPG.
UVP-Richtlinie Richtlinie 85/337/EWG zur Umweltverträglichkeitsprüfung, geändert durch UVP-Änderungsrichtlinie 97/11/EG. Siehe auch  UVPG.
 Weitere Informationen zum Stichwort UVP-Richtlinie.

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V

Verpackungen Verpackungen dienen unterschiedlichsten Zwecken, wie der sicheren Lieferung von Produkten (Transportverpackungen), der Aufnahme und dem Schutz von Waren (Verkaufsverpackungen) sowie manchmal auch der Darbietung von Erzeugnissen (Umverpackungen). Hauptsächlich bestehen Verpackungen aus Glas, Papier, Pappe und Karton, Kunststoff, Weißblech, Aluminium und Holz - wertvolle (sekundäre) Rohstoffe, deren Wiederverwendung oder Verwertung zur Schonung der natürlichen Rohstoffquellen dienen.
 Weitere Informationen zum Stichwort Verpackungen.
Verpackungsverodnung Ziel der Verpackungsverordnung war 1991 zunächst die Einleitung einer Trendwende hinsichtlich der Reduzierung des Aufkommens von Verpackungsmüll sowie einer Abkehr von der Wegwerfgesellschaft. Mit der Novelle der Verpackungsverordnung vom 21. August 1998 (in Kraft getreten am 28. August 1998) wurde die Verpackungsverordnung von 1991 abgelöst. Mit ihr wurden die Anforderungen an die Vermeidung und Verwertung von Verpackungen unter Berücksichtigung der gewonnenen Erfahrungen praxisgerechter gestaltet.
Weitere Informationen zum Stichwort Verpackungsverodnung.
VfW Vereinigung für Wertstoffrecycling GmbH. Die VfW ist Abnahme- und Verwertungsgarantiegeber für Verpackungen aus PPK.
Viabono Umweltdachmarke für touristische Produkte. Im Vordergrund stehen hierbei nicht technische Kriterien, sondern der individuelle Zusatznutzen, den umweltorientierte Angebote versprechen.
 Weitere Informationen zum Stichwort Viabono

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W

Wasch- und Reinigungsmittel Das Wasch- und Reinigungsmittelgesetz von 1975 (novelliert 2007) stellt Anforderungen an die Umweltverträglichkeit von Wasch- und Reinigungsmitteln. Die Verwendung von gewässerschädigenden Stoffen kann verboten oder beschränkt werden. Das Gesetz verpflichtet die Hersteller von Wasch- und Reinigungsmitteln, die Rahmenrezepturen ihrer Produkte dem Umweltbundesamt mitzuteilen.
 Weitere Informationen zum Stichwort Wasch- und Reinigungsmittel.
Wasserhaushaltsgesetz (WHG) Gesetz zur Ordnung des Wasserhaushalts: Mit der 7. Novelle des Wasserhaushaltsgesetzes wurde die Europäische Wasserrahmenrichtlinie auf Bundesebene in deutsches Recht umgesetzt.
 Weitere Informationen zum Stichwort Wasserhaushaltsgesetz (WHG).
Wasserkraft Energie, die mit Hilfe von Wasserrädern oder Wasserturbinen aus fließendem Wasser gewonnen wird. Wasserkraft ist eine natürliche Energiequelle, die überall dort verfügbar ist, wo eine ausreichende Menge an stetig fließendem Wasser vorhanden ist. Siehe auch  Erneuerbare Energien.
Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) Die Wasserrahmenrichtlinie der Europäischen Gemeinschaft ist am 22.12.2000 in Kraft getreten. Mit ihr fiel der Startschuss für eine Gewässerschutzpolitik in Europa, die über Staats- und Ländergrenzen hinweg eine koordinierte Bewirtschaftung der Gewässer innerhalb der Flusseinzugsgebiete bewirken wird.
 Weitere Informationen zum Stichwort Wasserrahmenrichtlinie (WRRL).
Wasserspartipps Wasser ist Grundvoraussetzung allen Lebens, der Mensch muss gewissenhaft mit ihm umgehen. Der Schutz des Wassers vor Verunreinigungen gehört zu den wesentlichen Aufgaben des Umweltschutzes.
 Weitere Informationen zum Stichwort Wasserspartipps.
Wasserstoff Wasserstoff ist - im Gegensatz zu Kohle, Erdöl und Erdgas - kein in der Natur vorkommender Primärenergieträger. Zur Produktion von Wasserstoff können als Ausgangsstoff fossile Energieträger verwendet werden. Siehe auch  Erneuerbare Energien.
Wiederaufarbeitung Die Wiederaufarbeitung ist die Anwendung chemischer Verfahren, mit denen aus dem Kernbrennstoff nach seiner Nutzung im Reaktor die Wertstoffe von den Spaltprodukten getrennt werden. Ziel der Wiederaufarbeitung ist es, die Abfälle von den noch nutzbaren Elementen Uran und Plutonium zu trennen und zwischen- bzw. endlagergerecht zu konditionieren.
Windenergie Windenergie wird aus Windkraftanlagen gewonnen, die durch die Nutzung der natürlichen Kraft elektrische Energie erzeugen. Siehe auch  Erneuerbare Energien.
Weitere Informationen zum Stichwort Windenergie.
WRRL Siehe  Wasserrahmenrichtlinie.
WTO World Trade Organisation (WTO), Welthandelsorganisation.

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X Y Z

ZEMA Zentrale Melde- und Auswertestelle für Störfälle und Störungen in verfahrenstechnischen Anlagen. In der ZEMA werden alle nach der Störfall-Verordnung meldepflichtigen Ereignisse erfasst, ausgewertet und in Jahresberichten veröffentlicht.
Weitere Informationen zum Stichwort ZEMA (Externe Internetseite).
Zukunftsinvestitionsprogramm (ZIP) Im Mai 2001 wurden durch den Haushaltsausschuss des Bundestages insgesamt ca. 30 Millionen Euro zur Erforschung und Entwicklung umweltschonender Energieforschung für den Haushalt des Bundesumweltministeriums freigegeben. Im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogramms der Bundesregierung sollen damit bis Ende des Jahres 2003 Forschungs- und Entwicklungsvorhaben durchgeführt werden.
 Weitere Informationen zum Stichwort Zukunftsinvestitionsprogramm (ZIP).
Zwischenlagerung Zeitlich befristete Lagerung bestrahlter Brennelemente oder radioaktiver Abfälle vor ihrer Endlagerung. Bestrahlte Brennelemente sollen in dezentralen Zwischenlagern an den Standorten der Atomkraftwerke (AKW) aufbewahrt werden - und zwar bis zu ihrem Transport in ein Endlager.

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100.000-Dächer-Programm Das Anfang 1999 von der Bundesregierung gestartete Programm bezieht sich auf die Koalitionsvereinbarung vom 20. Oktober 1998 und hat zum Ziel, rund 100.000 Photovoltaikanlagen mit einer durchschnittlichen Spitzenleistung von 3 kW, d.h. insgesamt rund 300 MW zu installieren.
 Weitere Informationen zum Stichwort 100.000-Dächer-Programm.
6. Umwelt-Aktionsprogramm Der Rat der EU und das Europäische Parlament haben im Sommer 2002 mit dem 6. Umweltaktionsprogramm (6th Environmental Action Programme - 6th EAP) ein Programm angenommen, das die Leitlinien, Ziele, Strategien und wesentlichen Maßnahmen der EU im Umweltbereich bis zum Jahr 2012 festlegt.

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